Montag, 20. März 2017

Mit Füßen getreten - Das Pflaster von San Marco


Mit tausenden von Füßen getreten werden tagtäglich einige interessante Inschriften im Pflaster des Markusplatzes, die vermutlich die wenigsten Touristen überhaupt wahrnehmen.

Die beiden ersten Inschriften finden sich auf den hellen Streifen aus istrischem Kalkstein, etwa auf der Linie zwischen dem Caffè Aurora und dem Gran Caffè Lavena. Beide Texte beziehen sich auf Zünfte oder Gilden (italienisch "arte" = Kunst), die mit Schuhen zu tun hatten und beide zeigen die Jahreszahl 1625 - was, wie wir noch sehen werden, Fragen aufwirft.

PER L'ARTE DE CALEGHERI 1625
PER L'ARTE DE CALEGHERI / 1625

PER L'ARTE DE ZAVATTERI
1625 / PER L'ARTE DE ZAVATTERI

Die Calegheri waren die wirklichen Schuhmacher, die neue Schuhe und Stiefel herstellten, während die Zavateri für die Reparatur gebrauchter Schuhe zuständig waren und Schuhe aus gebrauchtem Leder herstellen durften. Der Zunft gehörten außerdem die Socholari (Hersteller von zoccoli = Holzschuhen), die Patitari (Hersteller der "pattini", hölzernen Schuhsohlen, di mit Lederstreifen an die Füße gebunden wurden) und die Solari (Sohlenmacher, die Ledersohlen schnitten, welche quasi als Schuhersatz unter den Strümpfen befestigt wurden). Seit 1446 besaß die Arte dei Calegheri e Zavateri mit der Scuola de Sant'Aniano ein Versammlungshaus auf dem Campo San Tomà.

Scuola di Sant'Aniano, Arte dei Calegheri e Zavateri
Campo San Tomà,
Scuola di Sant'Aniano, Arte dei Calegheri e Zavateri

Lünette über dem Portal der Scuola
Farbig gefasstes Relief in der Lünette über dem Portal der Scuola:
Sant'Aniano übergibt San Marco ein Paar Schuhe

Der vereinigten Zunft gehörten nur Italiener an. Die zahlreichen deutschen Schuhmacher bildeten mit der Arte dei Calegheri Todeschi eine eigene Zunft, die nahe Santo Stefano ihre eigene Scuola hatten, die in Veneziano "Schola de l'Anunciazion dei Calegheri Todeschi" genannt wurde. Nahebei unterhielten sie auch eine Herberge bzw. ein Hospiz (ospedale / ospizio) namens "Ospeal dei Calegheri Todeschi". Das Ospedale war reserviert für die Aufnahme der Schuhmacher deutscher Herkunft und stand unter der Aufsicht der Superintendenten für die Hospitale, karitative Einrichtungen und den Freikauf von Sklaven. Auch die deutschen Bäcker, Weber und Tuchmacher hatten ähnliche eigene Einichtungen. Übrigens verstand man unter "todeschi" (ital. "tedeschi" = Deutsche) so ziemlich alle, die von jenseits der nördlichen Grenzen der Serenissima stammten, also z.B. auch Italiener aus dem Friaul.

Ospeal dei Calegheri Todeschi
Inschrift über dem Eingang der Scuola dei Calegheri Tedeschi
(oder Hospitale de Calegheri Todeschi) in der Crosera de le Boteghe.Das Relief darüber zeigt die Mariä Verkündigung, der die Schuola gewidmet ist. Dieses Relief dürfte aus der Zeit der Gründung der Scuola, dem 15, Jahrhundert stammen.

"D.O.M.
FV RESTAVRATO IL PRESENTE HOSPITALE
DE CALEGHERI TODESCHI SOTTO
IL GOVERNO DI MISTRO ZUANAE MESTICH
GASTALDO ET SOPRAINTENDENTE DELLA
FABRICHA CON LASSISTENZA DI MISTRO
CHRISTOFFOLLO MENSORI SOPRASTANTE
ALLA MEDESIMA
CON CONSENTIMENTO DEL CAPITOLO GIENERAL
ADI PRIMO OTTOBRE MDCLVIIII"

"Gegenwärtige Herberge der deutschen Schuhmacher wurde restauriert unter der Obrigkeit der Meister Zuane Mestich, Gastaldo und Superintendent der fabbriche (Bauten), mit Hilfe des Meisters Christoffolo Mensori, Aufseher derselben, mit dem Einverständnis des Generalkapitels. Am Ersten Oktober MDCLVIIII [1659]"




Doch nun zurück zur Piazza San Marco und der Geschichte seines Pflasters.

Piazza San Marco
Piazza San Marco

Im späten 12. Jahrhundert erhielt die Piazza San Marco ihr erstes Pflaster aus Ziegeln, die im Fischgrätmuster verlegt waren - etwa so, wie der Campo in Siena noch heute gepflastert ist. Diesen Bodenbelag kann man u.a. in Bellinis bekanntem Gemälde der Prozession auf dem Markusplatz von 1496 erkennen.
Die Hauptmerkmale ihrer heutigen Gestalt erhielt die Pflasterung 1722/23 nach den Plänen des Architekten Andrea Tirali. In einen Grund aus euganeischem Trachyt wurde ein geometrisches Muster aus istrischem Kalkstein eingelegt.
Da zeitgenössiche Überlieferungen fehlen, kann man über die Bedeutung der Muster nur spekulieren. Einige meinen, die geometrischen Formen sollten an orientalische Teppiche erinnern, mit denen in Venedig schwunghafter Handel getrieben wurde, während andere die Meinung vertreten, die hellen Linien würden die Lage von Verkaufsständen markieren oder zumindest an deren früheres Vohandensein erinnern.
Nach veneziamuseo.it wurde gelegentlich der Sposalizo del Mare, also der traditionellen Vermählung der Serenissima in Gestalt des Dogen mit dem Meer, die noch heute am Tage Christi Himmelfahrt (veneziano "Fiera della Sensa", italienisch "Festa dell'Ascensione") stattfindet, ein großer Pavillon auf dem Markusplatz errichtet, in dem die Zünfte ihre Erzeugnisse präsentierten.
Damit hätte die Ansicht, dass die weißen Muster, insbesondere diejengen, mit den oben gezeigten Inschriften, Markierungen für Stände wären, eine gewisse Berechtigung.

Bleibt die Frage, warum die beiden Inschriften die Jahreszahl 1625 angeben, wo doch die weißen istrischen Steine erst gut hundert Jahre später auf den Platz kamen. Ebenfalls lt. veneziamuseo.it wurde das Pflaster der Piazza gegen Ende des 19. Jahrhunderts renoviert. Bei dieser Gelegenheit wurde nicht nur das Muster am westlichen Ende des Platzes begradigt, dort wo bis 1807 die Kirche San Geminiano stand und wo heute die Ala Napoleonica den Platz abschließt. Anläßlich dieser Neugestaltung sollen auch die Inschriften für die Zünfte der Calegheri und der Zavateri, vermutlich mit einer falschen Jahreszahl, erneuert worden sein.

Markierung des zugeschütteten Pozzo
Die Markierung des zugeschütteten Pozzo

POZZO INTERRATO NEL SECOLO XVII
Inschrift: "POZZO INTERRATO NEL SECOLO XVII"
"Brunnen zugeschüttet im 17. Jahrhundert"


Eine dritte Inschrift inmitten zweier konzentrischer Kreise findet man im Südwesten der Piazza. Diese Markierungen stammen aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, als man bei Bodenarbeiten nicht nur auf die Fundamente der Vorgängerbauten der Procuratien stieß, sondern auch Reste der Ziegelpflasterung und eines großen Pozzo fand, der im 17. Jahrhundert zugeschütet wurde.

Mehr zu den venezianischen Pozzi findet man in diesem Blog: Venezianische Zisternen und die Vere da Pozzo.

Und wer sich über die Pflasterung italienischer piazze informieren möchte, kann dies in der Masterarbeit "The role of pavement in the perceived integration of plazas. an analysis of the paving designs of four Italian piazzas" von Barbara Lien tun.



Samstag, 25. Februar 2017

Antikmarkt / Flohmarkt "Mercatino dell’Antiquariato di Campo San Maurizio" 2017

Termine auch auf dieser Website: http://www.mercatinocamposanmaurizio.it/


Die Antik- und Flohmärkte im Centro Storico werden, (bis auf den San Maurizio-Markt) von der Stadt Venedig veranstaltet. Ein Flohmarkt im engeren Sinn, auf dem vorwiegend Privatleute ein buntgemischtes Sortiment alter und weniger alter Sachen anbieten, gibt es nur auf dem „Mercatino dei Miracoli“, der in Cannaregio nahe der Kirche Santa Maria dei Miracoli auf dem Campo Santa Maria Nova stattfindet. Die anderen mercatini sind Antikmärkte, auf denen – jedenfalls bisher – vorwiegend professionelle Händler anzutreffen sind.


„Mercatino dell'Antiquariato“

Antikmarkt

Nur für diesen Markt sind Termine für 2017 veröffentlicht worden.
Der Markt, ein klassicher Antikmarkt, wird von einer Vereinigung professioneller Händler betrieben und entsprechend fällt sein Angebot aus.

Termine:
Fr. 07. April – So. 09. April 2017, 09:00 - 19:00 h,
Do. 11. Mai – So. 14. Mai 2017, 09:00  19:00 h,
Fr. 22. September - So. 24. September 2017, 09:00 - 19:00 h,
Fr. 27. Oktober - So. 29. Oktober 2017, 09:00 - 19:00 h,
Fr. 08. Dezember - So. 10. Dezember 2017, 09:00 - 19:00 h.
Ort:
Campo San Maurizio, San Marco (Google Maps)

Weitere Märkte: siehe hier

Campo San Maurizio
Campo San Maurizio


 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Hop on Hop off

Es gibt seit diesem Sommer wieder einen Hop on Hop off - Service in Venedig. Informationen über den Dienst, der ab € 13 zu haben ist, gibt's hier: City Sightseeing Venezia.

Hop on Hop off Boot in Venedig
Eines der neuen Hop on Hop off - Booote in Venedig


Hop on Hop off Boot in Venedig
Unter einem sommerlichen Wolkengeirge: eines der neuen Hop on Hop off - Booote in Venedig

Zur Zeit ist das Angebot allerdings noch sehr bescheiden, Die Schiffe starten 5mal täglich, um 9:20, 10:25, 11:45, 13:35 und 15:00 ab Ferrovia zu einer 2 bzw. 2,5 stündigen Tour und fahren die Strecke Ferrovia - Tronchetto (geplanter Stop, wird z.Zt. nicht angelaufen) - Stazione Marittima Terminal Crociere (nicht in der Wintersaison) - San Marco, Giardinetti Reali - Lido S.M. Elisabetta - Murano, Fornace Ferro,


Sonntag, 28. Dezember 2014

San Giorgio Maggiore


Die palladianische Basilika San Giorgio Maggiore auf der gleichnamigen Insel ist einer der großartigen Blickfänge am Bacino di San Marco.

San Giorgio Maggiore, Photo ©2014 by Gunther H.G. Geick
Die Insel San Giorgio Maggiore mit der gleichnamigen Basilika und dem ehemaligen Benediktiner-Konvent



"The Sky Over Nine Column", Photo ©2014 by Gunther H.G. Geick
"The Sky Over Nine Column"
Installation des deutschen Künstlers Heinz Mack

"Kunst1", Photo ©2014 by Gunther H.G. Geick
Alison Lapper Pregnant,
von Marc Qinn.
Aufblasbare Kunststoffversion des 15 Tonnen schweren Marmor-Originals.

"Kunst2", Photo ©2014 by Gunther H.G. Geick
Blickwechsel


Venedigs Vollstrecker



Die hier abgebildete Steintafel findet man am zweiten Haus hinter dem Sotoportego, der gegenüber dem Palazzo Manfrin Venier von der Fondamenta de Cannaregio ins Ghetto führt, links, auf der nordwestlichen Seite der „Gheto Vechio“ genannten Calle.

Proklamation im Gheto Vechio, Photo ©2013 by Gunther H.G. Geick
Die Proklamation der Exekutoren gegen Blasphemie
im Gheto Vechio

Am oberen Rand dieser Tafel wurde zwischen den Worten „Il Serenissimo“ und „Prencipe“ irgendwann einmal etwas ausgemeißelt. Bekanntlich wurden nach der Okkupation Venedigs durch napoleonische Truppen im Jahre 1797 alle erreichbaren Staatssymbole der Serenissima getilgt. Möglicherweise wurde hier also ein geflügelter Markuslöwe entfernt.

Die Resolution der „Esecutori contro la Bestemmia“ - der „Vollstrecker gegen Gotteslästerung“ richtet sich zwar gar nicht an Juden – die unterlagen nicht der Inquisition, sondern an Konvertiten. Trotzdem verwundert die Tatsache, dass die Tafel nicht überhaupt entfernt wurde, denn mit der Besetzung Venedigs durch die Franzosen erhielten die Juden alle bürgerlichen Rechte und das Ghetto als abgesperrter Wohnbezirk wurde aufgehoben.

Transkription:
Il Serenissimo Prencipe / Fa Sapere, et E‘ per deliberatione Degli / Illmi. et Ecc.mi Signori Essecvtori Contro la Bestemia
Che sia Rigorosamente Proibito a qvalvnqve Ebreo od Ebrea Doppo Fatti Christiani / il Capitare e Pratticare Sotto qvalsivoglia Pretesto Nei Ghetti Di Qvesta CittA‘ / di Introdvrsi Nelle Case Particolari D'Alcvno Delli Ebrei od Ebree, Sotto Pena in caso / di Trasgressione di Corda, Prigione, Galera, Frvsta, Berlina et Altre Maggiori / ad arbitrio Di Loro Eccellenze, Havvto Rigvardo alla QvalitA‘ Del Delitto e Del Delinqvente.
Per Facilitare La Notitia De Transgressori Si Formeranno Processi Per Via D'Inqvisitione / si Riceveranno Denoncie Secrete Nella solita Cassella, E Liqvidata La VeritA‘, / saranno Con Le Penne Svdette Rigorosamente Pvniti
Consegviranno Li Accvsatori La Taglia Di Dvcati Cento da £ 6.4 Per Dvcato / da esserli Data Delli Beni Del Reo.
Il Presente Proclama Sia Pvblicato E Scolpito In Pietra Nel Lvoco Piv Freqventato / Dei Ghetti A Chiara Intelligenza D'ogn Vno Per La Sva Pontvale Et Inviolabile / Essecvtione Essendo Constante E Rissolvta Volonta Di Loro Eccellenze, Che / Habbia Ad essere Da Chi Si Sia In Ogni Sva Parte Vbbidito Come sopra.
Data dal Mag.to svd.to li 20 Sett.re 1704
Vicenzo da Mvla, Essec.r
Alvise Pisani, Proc.r, Essec.r
Leonardo Dona, Proc.r, Essec.r
Pietro Garzoni, Essec.r
Antonio Canal, Nodaro
Adì 26 Settembre 1704 pvblicato per Domenico Ganvci, Comand.r

Italienischer Text:
Il Serenissimo Principe fa sapere, e è per deliberazione degli Illustrissimi e Eccellentissimi Signori Esecutori contro la Bestemmia
che sia rigorosamente proibito a qualunque ebreo od ebrea, dopo fatti cristiani, il capitare e praticare sotto qualsivoglia pretesto nei ghetti di questa città di introdursi nelle case particolari d'alcuno degli ebrei od ebree, sotto pena in caso di trasgressione di corda, prigione, galera, frusta, gogna e altre e maggiori ad arbitrio di Loro Eccellenze, avuto riguardo alla qualità del delitto e del delinquente.
Per facilitare la denunzia dei trasgressori, si formeranno processi per via d'inquisizione, si riceveranno denunzie segrete nella solita casella, e se accertata la verità, saranno con le pene suddette rigorosamente puniti.
Gli accusatori conseguiranno la taglia di cento ducati da £ 6.4 per ducato da esserli data dai beni del reo.
Il presente proclama sia pubblicato e scolpito in pietra nel luogo più frequentato dei ghetti, a chiara intelligenza d'ognuno, per la sua puntuale e inviolabile esecuzione, essendo la costante e risoluta volontà di Loro Eccellenze, che abbia ad essere, da chi si sia, in ogni sua parte obbedito come sopra.
Data dal Magistrato suddetto il 20 Settembre 1704
Vincenzo da Mula, Esecutore
Alvise Pisani, Procuratore, Esecutore
Leonardo Donà, Procuratore, Esecutore
Pietro Garzoni, Esecutore
Antonio Canal, Notaio
Adì 26 Settembre 1704 pubblicato per Domenico Ganvci, Commandador

"Denontie Secrete", Photo ©2009 by Gunther H.G. Geick
Eine der "solita casella"
Diese, am Dogenpalast, war bestimmt für den Einwurf von Anzeigen zu Korruption und Steuerbetrug

Deutscher Text:
Der Durchlauchtigste Fürst tut Kund und zu Wissen und es ist durch Beschluss der Vornehmsten und Ausgezeichnetsten Herren Vollstrecker gegen Blasphemie
jedwedem Juden und jedweder Jüdin, nachdem sie zu Christen gemacht sind, strengstens verboten, unter irgendeinem Vorwand in die Ghettos dieser Stadt zu geraten, dort zu praktizieren, sich in die besonderen Häuser irgendeines der Juden oder Jüdinnen zu schleichen. Im Falle der Übertretung bei Strafe der Folterung, Gefängnis, Galeere, Auspeitschung, Pranger und Mehreres nach Willkür Ihrer Exzellenzen unter Berücksichtigung der Beschaffenheit des Verbrechens und des Delinquenten.
Um die Bekanntmachung von Übertretern zu erleichtern werden Inquisitionsverfahren eingerichtet, die geheime Anzeigen über die gewöhnlichen Einwürfe entgegennehmen und wenn die Wahrheit festgestellt ist, werden sie mit den obgenannten Strafen strengstens bestraft.
Die Anzeiger werden das Kopfgeld von 100 Dukaten erhalten von 6.4 Lire pro Dukaten [?] die gegeben werden aus dem Vermögen des Angeklagten.
Die vorstehende Proklamation soll in Stein gehauen veröffentlicht werden an dem meistbesuchten Ort der Ghettos zu jedermanns klarer Einsicht in ihre gewissenhafte und unverletzliche Einhaltung, das ist der feste und entschlossene Wille Ihrer Exzellenzen, das, von wem immer es sei, dem Obgenannten in allen seinen Teilen Folge geleistet werde.
Gegeben durch den vorbezeichneten Magistrat am 20. September 1704
Vincenzo da Mula, Exekutor
Alvise Pisani, Prokurator und Exekutor
Leonardo Donà, Prokurator und Exekutor
Pietro Garzoni, Exekutor
Antonio Canal, Notar
Am 26 Settember 1704 veröffentlicht durch Domenico Ganuci, Commandador